Sein Erstlingswerk, zumindest was Alben angeht. Bekannt geworden ist der Halbkoreaner-Halbdeutsche durch seinen musikalischen Ziehvater Gentleman. So schallte sein Stück Rainbow Warrior schon lange bevor auch nur eine Cd von ihm erschien, von den Reggaebühnen der Republik. Produziert wurde die Scheibe vom Berliner Kraans de Lutin, der auch schon Mellow Mark oder Culcha Candela zu beträchtlichen Erfolgen verhalf.
Musikalisch gesehen handelt es sich bei Echo & Smoke um ein modernes Rootsreggaewerk. Hier und da finden sich ein paar soulige Elemente oder das Tempo zieht an und das Tanzbein wird durch flotte Skarythmen angeregt. Mit dem letzten Lied „All I ever know“ wird dem Hörer dann auch noch eines dieser genialen Akustikstücke präsentiert, mit denen der Künstler bei Liveauftritten auch immer wieder punkten kann. Doch egal vor welchem musikalischen Hintergrund immer ist die charismatische Stimme von Jondo präsent und lässt die Musik in Fleisch und Blut übergehen.
Textlich ist dieses Album, wie die meisten Werke von Martin Jondo im Conciousbereich angesiedelt. „Caught in the Ghetto“, „Gulitiness“ oder auch „Running for Gold“ lassen schon im Titel den kritischen Inhalt erahnen. Besonders interessant ist wohl der Titel „Jah Gringo“. Neben „Rainbow Warrior“ das wohl mit am meisten abgefeierte Lied auf Konzerten. Hier befasst sich Martin Jondo, der sonst der Rastafarikultur eng verbunden ist, mit dem Thema Religion und kritisiert die teilweise immer noch vorhandene dogmatische Haltung in vielen Glaubensrichtungen. Natürlich darf bei einem Künstler von Jondos Format die Liebe nicht zu kurz kommen. In „Hurtful Game“ und „Oh Gosh“ durchlebt man dann auch die Höhen und Tiefen eben dieser.
Insgesamt ein sehr gelungenes Stück, des von der „Riddim“ gekürten „Newcomer des Jahres 2005“, das auf mehr hoffen lässt.









Leave a Reply