Electrolore (oder deutsch Elektrolore) ist eine Mischung aus den Wörtern Electro und Folklore. Gemeint ist damit auch die Verbindung von Clubmusik sowie volkstümlicher Musik. Im Hintergrund laufen elektronische Beats, teils auch aus anderen Stücken, während im Vordergrund der Text eines Volksliedes gesungen wird.
Selbst ernannter Erfinder dieser Musikrichtung ist der Berliner Alexander Marcus. Aufgewachsen in den Bergen in einem kleinen abgeschiedenen Dorf und unter den Einflüssen seiner Großmutter hörte er nur Schlager und Volksmusik. Jahrelang kannte er kaum andere Musik und wollte sie auch nicht hören. Doch mit dem alter zog es ihn in die weite Welt und so macht er sich auf den Weg und lebte einige Jahre in den USA. Dort lernte er die Clubszene kennen und somit vor allem die rhythmischen Klänge des Techno aber auch viele verschiedene internationale und elektronische Musikstile kennen. Nach einiger Zeit kam ihm hierbei die die Idee ein wenig herumzumischen. Nach mehreren Versuchen mischte er dann einfach mal ein Volkslied dazu und fertig war der neue Musikstil namens Electrolore.
Bekannt wurde er durch mehrere Youtube-Videos, welche vor allem durch Übertreibungen glänzen. So singt er zum Beispiel eine vollschlanke Frau als „mon cherie“ an, oder schwimmt am Baggerloch während im Hintergrund „Papaya“ abgemixt mit Techosound läuft. Und gerade diese lustigen Übertreibungen scheinen bei den Hörern anzukommen, denn die Videos werden tausendfach abgerufen. Der Spiegel Online bezeichnet ihn „als ob Karl Moik, Kraftwerk und David Lynch ein Monster zusammengeflickt hätten“. Und so ähnlich hört es sich vielleicht auch an, denn die Musik ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber einen Versuch sollte man wagen, allein um mitreden zu können, denn das Thema wird diesen Sommer sicherlich noch weite Wellen schlagen.
Inzwischen hat er sogar ein Album veröffentlich, welches den Titel „Electrolore“ trägt. Auf ihm enthalten sind seine bisherigen auf Youtube veröffentlichten Videos wie „Papaya“, „1, 2, 3“ oder „Ciao Ciao Bella“, aber auch neue Stücke und sogar eine Zusammenarbeit mit dem Rapper Frauenarzt. Der daraus entstandene Song heisst „Toni der Rodelkönig“. Das Album wird inzwischen auch per Amazon verkauft.
Die Einflüsse seiner Lieder beschreibt er unter anderem mit Interpreten wie Klausjürgen Wussow, Barry Gibb, Julio Iglesias, Roland Kaiser, Giorgio Moroder, Lothar Matthäus, George Lucas und Peter Kraus.
Derzeit tourt er durch Deutschland und tritt in Städten wie Münster, Dortmund, Bremen oder auch München auf.
Der neuste Schrei scheint nun seine Klamotten Kollektion zu sein. Naja, zumindest ein T-Shirt hat er bereits kreiert und bietet es zum Kauf über seine Homepage an.
Ciao Belle Musikvideo







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