Jamaram - Ookuchaka

 

Ookuchaka ist das zweite Album der Münchner Combo Jamaram. Der Name hat sich während der vielen Studiosessions der achtköpfigen Band entwickelt. Als eine Art Rhythmussprache beschreibt sie recht treffend das Spiel des Gitarristen Sam.

Der Offbeat ist also Programm, doch kann man Jamaram nicht einfach als simple Reggaeband abstempeln. Zu viele Einflüsse spiegeln sich in ihrer Musik nieder, über den besagten Reggae zu Rumba, Samba, aber auch Ska oder Soul. Gerade diese Vielseitigkeit macht die Qualität von Jamaram aus. So ist zum Beispiel bei „Lai La Lai“ und „Ay Que Nombre“ die Puerto-Ricanische Abstammung von Sänger Tom nicht zu überhören. Andererseits zeigt die Band mit „Megan“ oder „Rhode Island“ auch Singer/Songwriter Qualitäten à la Jack Johnson.

Inhaltlich steht die Liebe im Mittelpunkt, sowohl zur Musik als auch zum anderen Geschlecht. Teilweise geschickt verpackt in eigenen Erlebnissen der Musiker. So erzählt Sam in „Megan“, wie er von seiner Schwester erfährt, das eben besagte Megan zu Besuch kommen will und er voller Erwartung am Gartentor auf sie wartet. Gerade diese oft simplen, aus dem Alltag herausgegriffenen Aussagen, bringen einem die Band so nahe.

Wohl durch die teils recht aufwendig arrangierten Songs, fällt es zwar auch hier, wie schon bei der ersten Platte, anfangs etwas schwer sich reinzuhören, dafür ist danach der Genuss umso größer! Eine geniale Platte um im Park zu chillen , einen verregneten Sonntagnachmittag oder auch für lange Atofahrten.

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