The Chemical Brothers - We Are The Night

Seit kurzem ist nun das schon sechste Studio-Album erhältlich. Es ist komplett unvergleichlich mit ihren bisherigen Werken. Ihre Vorgänger wie “Push The Button”, “Galvanize” oder auch “Believe” waren allesamt sehr große Hits und brachten den Beiden viel Erfolg. Das neue Album geht etwas mehr in die melodische Richtung und man könnte fast meinen, dass Sie sich diesmal ein wenig mehr Gedanken um Vocals in ihren Tracks gemacht haben. Der Beat basiert auf einem mittleren Tempo aber dennoch ist der Bass treibend und reizt zum feiern an. Nach kurzem reinhören fällt einem auch gleich auf, dass auch einige Songs dabei sind, die auf jeden fall auch Dancefloor tauglich sind. Natürlich sind auch vereinzelt ein paar Rave-Hymnen zu finden, die derCd einen schönen Charakter verleihen.

 

Die britischen “Nu Rave” Stars The Klaxons sind auch bei einem Track vertreten und das alles trägt dazu bei, dass “We Are The Night” besonders vielfältig geworden is und trotzdem unverkennbar den Style der Chemical Brothers trägt!!!

Loose - Nelly Furtado

Nach “Like a Bird” und einer zweijährigen Pause ist sie wieder da: Nelly Furtado startet mit ihrem aktuellen Album “Loose” durch.

Nellys Musik und auch ihr Image haben sich verändert. Ihre Musik hat einen neuen Stil erhalten und Nelly ist reifer und erwachsener geworden. In ihren Videos zeigt sie sich jetzt lasziver und freizügiger als in Vorgängerclips der alten Alben “Whoa Nelly” und “Folklore”.

Das Album ist nicht nur in Deutschland ein voller Erfolg. Die ersten beiden Singles des Albums “Promiscuous” und “Maneater” landeten weltweit in den Charts. “Promiscuous” wurde Nummer 1 in den USA und ist bislang dort Nellys erfolgreichste Single. “Maneater” hielt sich drei Wochen auf der Nummer eins in den britischen Charts. In Deutschland wurd “All good Things (come to an End)” als dritte Single veröffentlicht und wurde hier Nellys erste Nummer eins.

“Loose” ist eine neue Seite Nellys. Im Gegensatz zu ihrem ersten Album “Whoa Nelly”, das Pop, Hip Hop und Folk miteinander vereinte, sind ihre aktuellsten Lieder eine Mischung aus Pop und Hip Hop, darunter aber auch einige spanische Balladen, wie zum Beispiel die neue Single, das Duett mit dem kolumbianischen Sänger Juanes “Te busque”.

Neben einigen langsameren Stücken, die sich gut zum chillen und abhängen zu Hause eignen, verfügt das Album über viele Tracks zum abtanzen. Nelly Furtados Musik läuft in jeder Disko und zieht das Publikum auf die Tanzfläche.

Fazit: ein wunderbares Album zum feiern, entspannen und Auto fahren - Musik für jede Ohren.  Auch die Texte sind verhältnismäßig einfach von daher für Jedermann zum Mitsingen geeignet.

Martin Jondo – Echo & Smoke

Close preview

Sein Erstlingswerk, zumindest was Alben angeht. Bekannt geworden ist der Halbkoreaner-Halbdeutsche durch seinen musikalischen Ziehvater Gentleman. So schallte sein Stück Rainbow Warrior schon lange bevor auch nur eine Cd von ihm erschien, von den Reggaebühnen der Republik. Produziert wurde die Scheibe vom Berliner Kraans de Lutin, der auch schon Mellow Mark oder Culcha Candela zu beträchtlichen Erfolgen verhalf.

Musikalisch gesehen handelt es sich bei Echo & Smoke um ein modernes Rootsreggaewerk. Hier und da finden sich ein paar soulige Elemente oder das Tempo zieht an und das Tanzbein wird durch flotte Skarythmen angeregt. Mit dem letzten Lied „All I ever know“ wird dem Hörer dann auch noch eines dieser genialen Akustikstücke präsentiert, mit denen der Künstler bei Liveauftritten auch immer wieder punkten kann. Doch egal vor welchem musikalischen Hintergrund immer ist die charismatische Stimme von Jondo präsent und lässt die Musik in Fleisch und Blut übergehen.

Textlich ist dieses Album, wie die meisten Werke von Martin Jondo im Conciousbereich angesiedelt. „Caught in the Ghetto“, „Gulitiness“ oder auch „Running for Gold“ lassen schon im Titel den kritischen Inhalt erahnen. Besonders interessant ist wohl der Titel „Jah Gringo“. Neben „Rainbow Warrior“ das wohl mit am meisten abgefeierte Lied auf Konzerten. Hier befasst sich Martin Jondo, der sonst der Rastafarikultur eng verbunden ist, mit dem Thema Religion und kritisiert die teilweise immer noch vorhandene dogmatische Haltung in vielen Glaubensrichtungen. Natürlich darf bei einem Künstler von Jondos Format die Liebe nicht zu kurz kommen. In „Hurtful Game“ und „Oh Gosh“ durchlebt man dann auch die Höhen und Tiefen eben dieser.

Insgesamt ein sehr gelungenes Stück, des von der „Riddim“ gekürten „Newcomer des Jahres 2005“, das auf mehr hoffen lässt.

Matisyahu - Youth

Was hat ein orthodoxer Jude mit Reggae am Hut? Auf den ersten Blick würde man meinen, natürlich nichts. Doch wenn wir unsere Scheuklappen für einen Moment ablegen und einen Blick auf Matisyahu - mit bürgerlichen Namen Matthew Paul Miller - werfen, können wir sehen, das klappt!

Der aus Pennsylvania stammende Künstler findet schon in seiner Jugend zum Reggae, die Religion kommt erst später dazu. Anfang zwanzig wendet er sich dem chassidischen Judentum zu. Inspiriert durch seine geistlichen Führer, aber auch von Bob Marley, schreibt er sein erstes Album „Shake Off The Dust … Arise“, das 2004 veröffentlicht wird.

Zwei Jahre später erscheint sein nun sein zweites Album „Youth“. Auch hier spielt die Verknüpfung von Spiritualität und Musik eine große Rolle. Matisyahus Texte drehen sich meist um das Thema Peace, Love and Unity. Im dem Lied „Youth“, welches auch den Titel des Albums liefert, mahnt er die Jugend ihr Potential, die Welt in die richtigen Bahnen zu lenken, nicht zu verschwenden. Des Weiteren lehnt er den immer wieder aufflammenden Konflikt zwischen jüdischen Israelis und Palestinänsern entschieden ab. Hier hat das Lied „Shalom/Saalam“, dass ohne Lyrics auskommt, Symbolcharakter. Die Texte werden auf Englisch gesungen, jedoch finden immer wieder auch hebräische und jiddische Worte Einzug in seine Lieder.

Musikalisch gesehen bewegt sich das Album zwischen Rootsreggae und Hip Hop Beats. Zwischendrin lassen sich aber immer wieder afrikanische Einflüsse, Dub oder auch Akustikgitarrenelemente finden.

Trotz des stark religiös-spirituellen Inhalts, ist das Album auch Leuten zu empfehlen, die sonst nichts mit Gott und der Kirche am Hut haben. Alleine die anfangs schon erwähnte exotische Mischung aus orthodoxen Judentum und Reggae gibt dem Künstler und seiner Musik eine ganz besondere Qualität. Nicht zu unrecht wurde dieses Album 2007 für den Grammy nominiert.

Chakuza - Sollten alle untergehen (Maxi)

ersguterjunge 2007

01. Sollten alle untergehen
02. Sollten alle untergehen (Beatlefield RMX)
03. Alles ist perfekt
04. Gift

05. Sollten alle untergehen (Video)

 

Chakuza’s 2 Singleauskopplung aus seinem Top 10 Album City Cobra.

Anders als in seiner ersten Single „Eure Kinder“ greift Chakuza ein ganz anderes Thema auf, die Beziehung so seiner Lebensgefährtin. Ungewohnt sanfte Töne schlägt hier der Österreicher an, der vor allem durch seine aggressiven Punchlines bekannt geworden ist.

Den von Sti produzierte Track kennt man ja bereits vom Album. Sti unterstreicht mit diesem Beat, warum er zu den besten Producern in Deutschland gehört und Chakuza schuf eine wundervolle, unter die Haut gehende Hymne für seine Freundin.

Den Track gibt es dann noch mal als Beatlefield RMX, wobei der, wenn auch sehr gute, mit einem Gitarrensample gespickte Beat wohl besser zu einem anderen Text gepasst hätte.

Das exclusive „Alles ist perfekt“ ist der Höhepunkt der Maxi. Diesen herausragenden Track hätte man gut und gerne als einzelne Single raus bringen können. Gewohnt gekonnt resümiert Chakuza seine aktuelle Situation und vergleicht es mit der Vergangenheit. Dennoch ist er sich bewusst dass alles auch wieder anders laufen kann. Auch hier war er zusammen mit DJ Stickle für den Beat verantwortlich, der ein unglaubliches Sample enthält und zu den besten Beatlefield Beats zu zählen ist. Auch das nächste Exclusive „Gift“ wurde von Beatlefield produziert. Im vergleich mit „Alles ist perfekt“ kann es bei weitem nicht mithalten, ein guter Durchschnittstrack ist es allemal, ebenso unterhaltsam. Hier wird gebattelt und gepuncht bis zum geht nicht mehr. Nach vorne geht der Track auf jeden Fall!

Zu guter letzt noch das Video zur Single. Bekannt aus dem TV, aber es persönlcih zu besitzen ist doch immer am besten. Hier wird die Proffessionalität und das Marketinggeschick von egj deutlich, ein High Class Video das den Nerv trifft.

 

Alles in allem ein super Maxi, vollgestopft mit Extras und jeden einzelnen Cent wert. Pflichtkauf für jeden ersguterjunge und Chakuza Fan, oder für die, die es noch werden wollen!

Strange Fruit Project - The Healing

Strange Fruit Project ist eine Gruppe aus dem Süden der USA, und zwar aus Texas. Eine Umbgebung die man sonst eher mit Grillz, Trill und Crunk verbindet. Das Myone, Myth und Symbolic One (S-1) damit überhaupt nichts am Hut haben fällt auch schon beim Betrachten des Covers auf. Aquarellfarben und 3 ziemlich “normal” gekleidete MC’s abseits von Baggy und 4XL shirts zieren das Cover, welches wirklich eines der schönsten ist, das man seit langen gesehen hat.

Der Opener von “The Healing” heißt “Ready Forum” und zeigt dann auch gleich auf, was man im weiteren Verlauf des Albums erwarten kann: Melodiöse Beats, entspannte Raps, clevere Lyrics und viel Gesang. Der von S-1 produzierte Beat ist fröhlich und geht nach vorne, egal wo man sich grad aufhält, man würde am liebsten anfangen zu tanzen. So gut wie das Album beginnt geht es auch mit “You (the only ones)” weiter. Ein Track über all die Leute die den SFP’s wichtig sind, Familie, Freunde, Fans über einen Beat von Illmind, der einer der aufstrebenden Beatschmiede der Jahres 2006 war. Ein gechopptes Voice Sample das gekonnt in Szene gesetzt wurde und einen grandiosen Soundteppich für dieses Track bietet.

Allgemein kann man sagen das die Beatauswahl auf diesem Album sehr vielseitig ist. Die Beats kommen von Jake One, der mit Soul Clap wohl einen der härtesten Neck-Snapper des Jahres 06 gebastelt hat, 9th Wonder, Nicolay, Illmind, Vitamin D und natürlich S-1 himself. Der Track “Get Live” mit Erykah Badu ist ein schönes Stück Musik mit einem grandiosen Beat und Ohrwurm Hook, “Good Times” ist ein Uptempo Party Track mit einer Gitarren-Melodie und guten Reimen und mit “Special”, befindet sich noch ein weiterer Übertrack auf dem Album. Dieser wurde von 9th Wonder produziert. Man kann ja über ihn denken was man will, seine Beats klingen alle gleich, er benutzt immer die gleiche Snare usw. aber in letzter Zeit hat er wieder einige Bomben gebastelt und Special ist definitiv eine davon. Ein Beat den man einfach immer wieder hören will kombiniert mit Raps, die sich nahtlos einfügen und einer gesungenen Hook die sich auch in die letzte Gehirnzelle einbrennt ergibt nichts anderes als einen der besten Track den man in letzter Zeit gehört hat.

Zum größten Teil sind die Hooks auf “The Healing” gesungen, was aber ünerhaupt nicht störend ist, da es einfach zum Sound des Album passt, eines sehr gutes Album, das man definitiv in seiner Plattensammlung haben sollte.

Jamaram - Ookuchaka

 

Ookuchaka ist das zweite Album der Münchner Combo Jamaram. Der Name hat sich während der vielen Studiosessions der achtköpfigen Band entwickelt. Als eine Art Rhythmussprache beschreibt sie recht treffend das Spiel des Gitarristen Sam.

Der Offbeat ist also Programm, doch kann man Jamaram nicht einfach als simple Reggaeband abstempeln. Zu viele Einflüsse spiegeln sich in ihrer Musik nieder, über den besagten Reggae zu Rumba, Samba, aber auch Ska oder Soul. Gerade diese Vielseitigkeit macht die Qualität von Jamaram aus. So ist zum Beispiel bei „Lai La Lai“ und „Ay Que Nombre“ die Puerto-Ricanische Abstammung von Sänger Tom nicht zu überhören. Andererseits zeigt die Band mit „Megan“ oder „Rhode Island“ auch Singer/Songwriter Qualitäten à la Jack Johnson.

Inhaltlich steht die Liebe im Mittelpunkt, sowohl zur Musik als auch zum anderen Geschlecht. Teilweise geschickt verpackt in eigenen Erlebnissen der Musiker. So erzählt Sam in „Megan“, wie er von seiner Schwester erfährt, das eben besagte Megan zu Besuch kommen will und er voller Erwartung am Gartentor auf sie wartet. Gerade diese oft simplen, aus dem Alltag herausgegriffenen Aussagen, bringen einem die Band so nahe.

Wohl durch die teils recht aufwendig arrangierten Songs, fällt es zwar auch hier, wie schon bei der ersten Platte, anfangs etwas schwer sich reinzuhören, dafür ist danach der Genuss umso größer! Eine geniale Platte um im Park zu chillen , einen verregneten Sonntagnachmittag oder auch für lange Atofahrten.

Jamaram - Ookuchaka einfach hier bestellen

Jedi Mind Tricks - Violent by Design

Release-Date: 3.10.2000
Label: Superregular Records
Guests: Killasha, Mr. Lif, Diamondback, Louis Logic, El Fudge, J-Trends
Time: 63.04 min

“Violent by Design” - Schon der Name des Albums lässt einiges erahnen. In den rund 63 Minuten lassen es Vinnie Paz, Jus Allah und Stoupe wie gewohnt ordentlich krachen.
Schizophrene und paranoide Gedanken durchlaufen das Album von oben bis unten. Es geht um Gewalt, Mord, und Totschlag. Jedoch geschieht die Auseinandersetzung mit den Themen in keinem Ansatz stupide. Im Gegenteil, Paz und Jus übertreffen sich mit hochwertiger Reimkunst nahezu selbst. Auch Stoupe hat hier einen großen Anteil an der düsteren Atmosphere, die einen das ganze Album begleitet. Mit seinen finster-depressiven Beats setzt Stoupe dem Album die Krone auf. Neben Gitarrensamples und tragenden Basslines sind es vorallem Streicher, die die Beats sehr einzigartig machen und ins Ohr gehen.
Das Album hört sich von der ersten bis zur letzten Minute sehr flüssig an. Keinesfalls monoton und an keiner Stelle langweilig.
Neben den einwandfrei produzierten Beats, elanvollen und finsteren Raps sind es auch die Features um Louis Logic, El fudge und Mr. Lif, die aus dem ALbum genau das machen was es ist - eine Bombe!

Tracklist:
01. Intro
02. Retaliation
03. Contra feat. Killa Sha
04. Speech Cobras feat. Mr. Lif
05. Breath Of God (Interlude)
06. Death March feat. Virtuoso & Esoteric
07. Words From Mr. Len (Part One)
08. I Against I feat. Planet
09. Exertions Remix feat. Virtuoso, Esoteric & Bahamadia
10. The Prophecy (Interlude)
11. Heavenly Divine
12. Sacrifice
13. Permanent Midnight (Interlude)
14. The Deer Hunter feat. Chief Kamachi
15. Blood Reign feat. Diamondback, Louis Logic & B.A. Barakus
16. Words From Mr. Len (Part Two)
17. Genghis Khan feat. Tragedy Khadafi
18. Trinity feat. Louis Logic & L-Fudge
19. The Executioners Dream feat. J-Treds
20. Muerte

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